Das Geheimnis der Fülle

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Das Geheimnis der Fülle

Die Fülle – ein geradezu magisches Wort, und sie scheint ein Geheimnis zu sein, denn warum leben so viele Menschen im Mangel? Stress, Allergien, Zivilisationskrankheiten, finanzielle Sorgen und das dramatische Artensterben sind nur wenige innere und äußere Symptome. Was ist nun wirkliche Fülle und wie komme ich dahin? Wie überwinde ich meine persönlichen Schwierigkeiten und möglichen Selbstsabotageprogramme? Was ist meine Berufung, also das, was mich aus der Tiefe meines Herzens heraus erfüllt, und wie kann ich spirituellen und materiellen Reichtum miteinander verbinden? All diese essenziellen Fragen beantworte ich wieder zusammen mit Übungen in meinem neuen Buch »das Geheimnis der Fülle«. In diesem Artikel gebe ich dir wichtige Hinweise.

Fülle ist etwas, das man fühlt und erlebt, und wir wissen, dass das Mantra der Welt »mehr, mehr, mehr « genau das Gegenteil von dem bewirkt, was man zu erreichen sucht.
Im Huna nennen wir das Leben »wai wai« – der ewige Fluss von spirituellem und materiellem Reichtum. Das Leben und alles, was dich erreicht, möchte dich reich machen. Jede einzelne Erfahrung will dich weiterbringen, doch Menschen können sich bewusst und unbewusst ihrem Fortschritt verschließen. Um in die Fülle zu kommen, ist es wichtig, sich dem Leben und der Berufung – seinem Dharma und dem Grund, warum man hier ist – zuwenden. Deine Berufung möchte nämlich das Leben bereichern und dich im Ausgleich dafür reich machen. Frage dich deshalb bitte, was du dem Leben geben kannst?
Ein Eichhörnchen zum Beispiel kann Tausende von Eicheln vergraben, um Einige im Winter zu essen und mit dem Rest den Wald aufzuforsten. So erfüllt jedes Tiere und jede Pflanze im Auftrag des Göttlichen einen kosmischen Plan. Kein Tiger in freier Wildbahn leidet unter Minderwertigkeitskomplexen. Er braucht weder Nahrungsergänzungsmittel noch ein intensives Motivationstraining. Es braucht weder Kaffee um aufzuklaren, noch Affirmationen, um sein Selbstvertrauen zu stärken. Sein Recken und Strecken sind sein natürliches Gymnastikprogramm. Er folgt seiner Natur und findet auf seinem Lebensweg alles was er braucht. Dies ist das Prinzip des Lebens, nämlich uns – dich und mich – mit allem zu versorgen, was wir benötigen, und das ist Fülle.Ich behaupte, dass sich die Masse der Menschen vom Leben abgewendet hat. Nachdem wir uns von unserer natürlichen Aufgabe die Natur zu bewahren, entfernt haben, und stattdessen die Wälder für Weihnachtskerzen und Viehfutter roden, Millionen von Tiere in den Tod schicken, sind wir in den Mangel und einen schattenhaften Abgrund gefallen. Zeigt die Menschheit durch ihr Verhalten, dass sie das Leben verachtet? Ich behaupte ja, denn was man liebt, das zerstört man doch nicht? Ist es okay, die Luft, das Wasser und die Erde, die Nahrung und uns selbst zu vergiften? Ein düsteres Bild, und doch kann uns diese Situation helfen, zu gesunden.
Alle Täler, die wir durchwandern und alle Erfahrung, die wir machen dürfen, bereichern uns. Wir leben in der Dualität und durch den Kontrast, den wir erleben, werden wir gewahr, was wirklich wichtig ist. Häufig weiß man seine Gesundheit zum Beispiel erst dann zu schätzen, wenn man krank ist. Frage dich jetzt bitte, was ist dir wirklich wichtig?

Wenn dein Leben in irgend einem Bereich nicht im Fluss ist, dann ist es wichtig, die Gründe in den Ursachen – in deinem Denken und deinen Überzeugungen – und nicht in den Wirkungen und den Umständen zu suchen. Genauso wie die Menschheit die Ursache für all die Müllberge ist, so sind wir immer – Pardòn – die Ursache für den Müll in unserem eigenen Leben. Wir ernten, was wir gesät haben, und diese Saat kommt auch aus einem früheren Leben. So erschaffen wir individuell und als Kollektiv unsere Welt mit unserem Denken. Unser Denken – ob bewusst oder unbewusst – bestimmt unsere Entscheidungen. Es liegt also immer an uns, uns für das Leben und die Fülle der Arten, der Meere und der Natur zu entscheiden. Die Liebe und das Leben sind Eins und vor jeder Entscheidung, können wir uns fragen, ob sie für oder gegen das Leben ist. Wir können immer fragen, „Was würde die Liebe tun?“ und damit einen intensiven Impuls ins Gesamtbewusstseinsfeld der Menschheit abgeben, der zur Heilung der Welt beiträgt. In deiner Liebe gibt es keine Negativität – keinerlei Mangel – und das ist Heilung.

Die Fülle, die Heilung und die Liebe sind dein Geburtsrecht, weil du lebendig bist.

Du bist ein ewiger Teil der ewigen Urquelle und du bist wichtig. Ohne dich ist die Fülle nicht vollständig. In der Entwicklung und Evolution unseres Bewusstseins dürfen wir deshalb lernen, was die Fülle und was wir – du und ich – wirklich sind. Als spirituelle Wesen in einem materiellen Körper brauchen wir beides: das Materielle und das Spirituelle. Wir brauchen den spirituellen Reichtum, das heißt die Verbindung zur Urquelle, zum Göttlichen, zu unserem Ursprung, zur liebevollen Mutter-Vater-Gottheit im Innen und Außen. Und wir brauchen die materielle Fülle für unsere Gesundheit; für Körper, Geist und Seele. Spirituelle Fülle ist die Essenz des Lebens, und materielle Fülle macht das Leben angenehm. Die erste nehmen wir mit ins nächste Leben, die zweite lassen wir zurück. Ob man nun Alexander der Große, Bill Gates heißt oder wie auch immer, alle materiellen Schätze, der Ruhm und das Geld kommen und gehen. So antwortete auf einer Pressekonferenz Reinhold Messner auf die Frage, was er auf dem Gipfel des letzten Achttausenders seiner Bergwanderer-Karriere gedacht hatte – soweit ich mich erinnere – wie folgt: »Ich dachte an nichts. Dort oben war nur Leere, und ich wollte nur wieder nach unten. Glücklich war ich, als ich im Tal andere Menschen traf und lachende Kinder sah.« Glücklich und erfüllt macht uns unser innerer, unser spiritueller Reichtum, während das Ziel von materieller Fülle es ist, unser Leben angenehmer zu machen. Für mich ist beides ist wichtig und beides darf stimmig sein.
Das Wort Fülle ist dem Namen Fulla entlehnt. Fulla ist die anmutige Dienerin der wunderschönen Göttermutter Frigga oder Freya, die uns Freiheit gewährt und der wir den Freitag gewidmet haben. Sie ist die Herrin über jeglichen Besitz und unter ihren vielen Dienerinnen ist Fulla diejenige, die ihre reich gefüllten Schatztruhen verwaltet. Wenn Fulla eine dieser Truhen öffnet oder die Göttin Feya die große Audienz-Halle betritt, dann beginnt die Umgebung im sanften Schein der Venus zu leuchten. Wie du bemerkt hast, leiten sich von Fulla die Wörter »voll«, »füllen«, »fühlen« und »Gefühl« ab. Gefühle und Fülle hängen eng zusammen, denn erst unsere Gefühle machen aus uns eine Persönlichkeit. Ja, ohne sie wären wir nur leere Hüllen, Schatztruhen, deren Inhalt geraubt wurde. Hast du dir also dein Herz rauben lassen, deine Gesundheit oder dein Geld, dann wollen wir uns an Fulla und an die Besitzerin der Schätze wenden. Wir wenden uns an die große Mutter und den weiblichen Aspekt der Urquelle.

Die Fülle ist weiblich – sie ist die Erde, die Mutter und das ursprüngliche Prinzip, das alles hervorbringt. Sie entspricht der Fruchtbarkeit, also der Fähigkeit, zu gebären, Früchte wachsen zu lassen und so das Leben sich entfalten zu lassen und es zu erhalten. Du kannst dich also fragen, was du in die Welt bringen möchtest? Immer wieder offenbart sich das Leben aufs Neue als ein beständiger Wechsel von Vielfalt und Reichtum. Es ähnelt darin unserem Atem, einem rhythmischen Kommen und Gehen in kleinen und großen Zyklen. Vom individuellen Leben bis zum Weltzeitalter folgt alles diesem Prinzip: sich zu erneuern und in anderer Gestalt wiederzukehren. So kannst du dich selbst neu erfinden oder ein Produkt neu positionieren. Alles fließt, und so verteilt sich das Leben selbst großzügig in alle Richtungen. Wie der Atem ein- und ausströmt, Zellen sterben und sich erneuern, das Geld in ein Portemonnaie hineinfließt, um wieder ausgegeben zu werden, so möchte ich dich bitten, dich mehrmals täglich immer und immer wieder zu fragen, womit du dein Leben füllst und welche Gefühle du empfindest. Werde dir deiner Gefühle bewusst und überdenke, was du fühlen möchtest. Bitte mache dich auf, deine Berufung zu finden und zu leben. Das wird dich erfüllen und von allen latenten Schuldgefühlen befreien.
Danke, dein Ulrich Duprée

PS.Wenn du mehr über Holopono – das mühelose Erlangen von spirituellem und materiellem Reichtum – erfahren möchtest, dann schau bitte einmal in das Buch oder auf die Webseite: www.Holopono.de
Ulrich Duprée, Visionär, spiritueller Forscher, Autor, Seminarleiter

Wir verlosen 5 Exemplare des Buches von Ulrich Duprée. Mail mit Stichwort „Fülle“ bis 15. September an: info@spiritlive-magazin.de

 

2017-09-06T12:21:43+00:00